Markuszentrum/Rinelenzentrum (bis 2012) und Markuskirche (bis 2004)

2004 bereits wurde die bisherige Markuskirche im Alten Friedhof , die dem Gemeindebezirk auch den volkstümlichen Namen "Markusgemeinde" gegeben hat, an die Stadt zurückgegeben - inzwischen dient sie frisch renoviert der Christengemeinschaft als Gotteshaus unter dem Namen "Sophienkirche".

Um die "Markus"-Tradition zu bewahren, haben Gemeindeausschuss und Kirchengemeinderat 2004 beschlossen, dem 1972 erbauten Rinelenzentrum als neuen Namen "Markuszentrum" zu geben. Für viele ist dieses Gebäude Auf Rinelen 18 in Jahrzehnten zur kirchlichen Heimat geworden, als Gottesdienstort, Gemeindehaus und insbesondere ab 2004 als Jugendkirche unserer Kirchengemeinde.

Seit 2013 nutzt hier nun der Diakonieverein Villingen-Schwenningen e.V. das Gebäude in neuer, kirchlicher Weise - die häusliche Kranken- und Altenpflege für den Bereich Schwenningen sowie die Gesamtverwaltung der Diakoniestation Villingen-Schwenningen sind hier zu Hause.

Im April 2012 nahm die gesamte Kirchengemeinde mit einem feierlichen und bewegenden Gottesdienst Abschied vom Markuszentrum, der bisherige Markusbezirk ("Markusgemeinde") gehört nun (wieder) zur Stadtkirche, von wo er einstens im Jahr 1956 abgetrennt worden war.

Geografisch bildete der frühere Bezirk Markuszentrum, heute Stadtkirche 3,  sozusagen die Nordstadtgemeinde unserer Kirchengemeinde, in Ost-West-Richtung bildet die Achse Römerstraße-Schopfelenstraße die südliche Grenze, im Westen ist es die Straße nach Villingen, im Osten das Römersträßle.

Die entsprechenden Wohngebiete sind Rinelen, der westlich anschließende Bereich zum Alten Friedhof hin, die früher sog. "Korea"-Siedlung sowie die neueren Wohngebiete am Schwenninger Krankenhaus bis hin zum neuesten Zuwachs des Bezirks, das Neubaugebiet Strangen.

Hier können Sie sich über die Geschichte des Markusbezirks, seiner Wohngebiete und kirchlichen Gebäude informieren.

Früheres Gemeindeleben- Gemeindefeste

Gemeindefeste - Zusammen kommen, sich wieder einmal sehen, sich kennenlernen...

Nach den Rinelenfesten der Jahre 1998 und 2001, die in größerem Stil als Stadtteilfeste veranstaltet wurden, gab es dank engagierten, ehrenamtlichen Mitarbeitenden 2009 bis 2011 jährliche Markus-Gemeindefeste  in und ums Markuszentrum, im Jahr 2011 erstmals in Kooperation mit dem CVJM Schwenningen an dessen Freizeitheim "Hüttle". Angedacht ist, in Kooperation verschiedener Gruppen und Mitarbeitenden aus der ganzen Gemeinde, diese neue "Hüttle-Fest"-Tradition ab 2014 fortzführen.

Eigentlich ein Weihnachtsbild- unser Altarkreuz

Altarbild im Markuszentrum

Eigentlich ein Weihnachtsbild...
ist das Kreuz an der Altarwand des Markuszentrums, vom Künstler E.J.Homolka aus Königsfeld - 1973 gestaltet. Auch künftig wird es im Andachts- und Besprechungsraum der Diakoniestation an alter Stelle zu betrachten sein.
Umgeben ist der Erdenkreis von einem quadratischen Breitrahmen in Gold, d. h. vom goldenen Glanz der göttlichen, himmlischen Herrlichkeit. Das reine Weiß darin steht für die Unberührtheit der ursprünglichen Schöpfung: „Und siehe, es war sehr gut.“ Doch zur Existenz von Schöpfung und Mensch gehört die ganze Fülle des Lebens dazu – Gut und Böse, Glück und Leid, – der Erdenkreis ist deshalb in einem vollen Rot-Ton gestaltet: Blutvolles, erfülltes Leben.
Jetzt kommt Weihnachten ins Spiel: Aus dem goldenen Himmelsbereich bilden die weißen Würfel links oben eine Brücke zur Erde und mitten drin erkennt man ein einzelnes rotes Feld: Gott kommt zur Erde, nimmt Fleisch und Blut an und wird im Krippenkind unser Bruder und Mitmensch. Schöpfung geschieht neu – Gott des Himmels geht in seine Schöpfung ein, er bleibt nicht außerhalb. Vollends zeigt dies der rechte untere Bereich: Wo Jesus ist, da ist das Himmelreich ganz nahe: Das Rot wird durchsetzt vom Gold des Himmels und auch das Dunkle, symbolisiert durch ein schwarzes Feld, wird eingeschlossen und schließlich über-wunden: Weil durch die ganze Erdenkugel hindurch nun das Kreuz aufgespannt ist: „Gott  wird Mensch, dir Mensch zugute, Gotteskind, es verbindt sich mit unserm Blute.“
Pfarrer Andreas Borchardt